Verein VinEsch
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Einige 100 Rebstöcke – immer mehr Raritäten

Auf dem Rebberg im Esch werden seit Jahrhunderten verschiedene Rebsorten angebaut. Der Walliser Weinbau-Pionier Josef-Marie Chanton hatte hier in den 1980er-Jahren die letzten Rebstöcke der Walliser Rarität Himbertscha gefunden und vor dem Verschwinden gerettet.

Zurzeit finden sich im Esch folgende Rebsorten (*=Raritäten):

Weisse Rebsorten (Fotos)

Rote Rebsorten (Fotos)

Genetischen Analysen zufolge ist die vorerst «VinEsch Roter» getaufte Rebe identisch mit einer kalabrischen Rebsorte, deren Name offiziell unbekannt ist.

Die zweite unbekannte Rebsorte wurde auch in anderen Walliser Rebbergen gefunden. Dies deutet darauf hin, dass es sich um eine historische Rebsorte handelt, die früher im ganzen Wallis kultiviert wurde.

Der Verein VinEsch möchte mit seiner Arbeit den Anbau von Raritäten gezielt fördern und nachhaltig pflegen. Ein Sortengarten wird die Vielfalt der Rebsorten im Wallis zeigen.

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