Verein VinEsch
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Raritäten-Rebsorten vermehren und kultivieren

Die wertvollen, zum Teil noch unbekannten alten Rebsorten im Esch sollen gezielt vermehrt und angebaut werden. So werden sämtliche Terrassen, deren Trockenmauern erneuert wurden, mit alten seltenen Sorten bestückt.

  • 2011 haben die VinEsch-Aktivmitglieder 124 Stöcke der Rebsorte VinEsch-Roter gepflanzt – eine unbekannte, von den üblichen Walliser Reben total unterschiedliche Sorte, die der Rebsorten-Spezialist José Vouillamoz bisher nur einmal im Unterwallis (Saillon) gefunden hat.
  • 2012 haben die VinEsch-Aktivmitglieder 400 Stöcke der Rebsorte Completer gepflanzt. Diese in der Region Malans GR verbreitete Sorte ist – wie auch der Humagne blanc(he) – ein Elternteil des Lafnetscha. In Eyholz bei Visp sind denn auch Completer-Reben gefunden worden – er wird hier Grosser Lafnetscha genannt.
  • Seit 2013 ergänzen 150 Stöcke Cornalin den früheren Bestand.
  • 2014 haben die VinEsch-Aktivmitglieder 200 Stöcke der Rebsorte Cornalin gepflanzt.
  • 2015 haben VinEsch-Aktivmitglieder angepflanzt: 86 Stöcke VinEsch-Roter, 200 Stöcke Cornalin und 36 Stöcke Himbertscha.
  • Zu einem späteren Zeitpunkt soll die noch unbekannte zweite rote Rebsorte vermehrt und angepflanzt werden.

Für die Erneuerung und Vermehrung des Himbertscha setzt VinEsch die traditionelle Methode des «Vergrubens» ein: Der alte Rebstock wird vollständig in die Erde gesteckt, so dass nur 2–3 Schosse (Triebe) herausgucken – aus diesen entwickeln sich 2–3 neue, wurzelechte Rebstöcke.

Das Projekt läuft voraussichtlich bis 2016.

Dank an die unterstützenden Institutionen

Bis heute unterstützen folgende Institutionen das Projekt Neupflanzungen:

Weitere Unterstützung durch gemeinnützige Institutionen wird gesucht.

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