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DNA-Analyse: eine Bestätigung und eine Überraschung

Unser Aktivmitglied José Vouillamoz hat neue Analysen von Rebstöcken im Esch gemacht – mit einer Betätigung und einer Überraschung:

  • Beim Eingang, gleich nach dem Tor, wächst links oberhalb des Weges eine verwilderte Rebe aus der Mauer neben dem Felsen. Unser Präsident Chosy Chanton hat in einer gewagten Aktion eine Probe davon genommen. Das DNA-Profil zeigt: Es handelt sich um Himbertscha. Dies bestätigt, dass diese autochthone Sorte schon seit Urzeiten im Esch kultiviert wurde.     
  • Oberhalb der Maultier-Ladestation wachsen einige verwilderte Reben. Die DNA-Analyse eines Blattes ergab: Es handelt sich um die Sorte «Prié», die im Aostatal in der Gegend von Morgex und la Salle heimisch ist. Diese Entdeckung ist interessant, denn diese Rebsorte wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Wallis kultiviert untern dem Namen «Bernarde» – wohl weil sie über den Grossen St. Bernhard eingeführt worden war. Unser Aktivmitglied Bäni Hess hat die einst überwucherten Reben freigelegt.      

Künftig braucht es weitere Analysen. Unser Rebberg im Esch hat wohl noch längst nicht all seine Geheimnisse gelüftet!


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